
Colliour gilt mit Recht als einer der schönsten Orte der Cote Vermeille. Ausgrabungen zufolge existierte er bereits 600 vor Christus und diente in der Antike als Hafen für die nahegelegene Stadt Elne. Im Mittelalter wurde der Ort vielfach befestigt. In und um Colliour befinden sich zahlreiche Befestigungsanlagen aus verschiedenen Epochen. Am prägensten für das Stadtbild sind jedoch die auf einem Felssporn in der Bucht errichtete mallorquinische Königsburg und die ihr gegenüberliegende Wehrkirche, welche den alten Fischerteil des Ortes flankieren.

Die Schönheit des Ortes zog viele Maler an. Matisse, Braque, Dufy, Gris, Picasso und andere lebten einige Zeit in Colliour um zu malen.
Weitere Informationen auf: http://de.wikipedia.org/wiki/Collioure

Unterhalb der berühmten Burg von Montsegur führt ein Abzweig des französischen Fernwanderweges GR7 vorbei. Wandert man ihn in Richtung Belesta, so kommt man in ein ruhiges Zwischental, von dem ein Weg zu der der Burg gegenüberliegenden Höhe führt. Über einige Kilometer folgt der Weg dieser Höhe. Außerhalb der Saison begegnet einem hier niemand, so kann man in Ruhe und Muße die herrliche Aussicht genießen.

weitere Informationen zu Montsegur unter: Roc-de-Montsegur

Ein Spaziergang auf dem Plateau de Sault im Süden des Kercorb unweit von Puivert ist zu jeder Jahreszeit schön und erholsam. Umgeben von Bergen, Schluchten und Wäldern bietet es dem Auge Abwechslung und Raum, der Seele und dem Geist Ruhe und Entspannung.
Das Klima ist frisch - manchmal ein wenig rauh - und doch fühlt man sich hier geborgen. Das Plateau ist aufgrund seiner Höhenlage von ca 850 Metern und abseits des Tourismus ein Ort der Erholung.
Es bietet vielen Wildblumen und Naturkräuter ideale Bedingungen und man entdeckt zu jeder Jahreszeit Neues.


Der Fluß L´Hers bildet die westliche Grenze des Kercorb. Bei Camon umschließt die L´Hers den Ort mit ihrem Bogen im Süden, Osten und Norden. Da Camon aber am westlichen Ufer liegt gehört es heute nicht mehr zum Kerkorb. Dies ist schade, da es mit seinem malerischen Dorfkern mit viel Fachwerk und seiner alten Abtei sehr mittelalterlich erhalten ist.
Besonders schön ist der Ort im Frühjahr zum Rosenmarkt. Dann blühen vor fast jedem Haus Kletterrosen in den verschiedensten Schattierungen.

Historisches - wie die alte Pferdeschmiede und der Drehbrunnen sind erhalten gebliegen.
In der Abtei befindet sich heute ein Restaurant und ein Chambre d´Hote, dies sichert den Erhalt der alten Bausubstanz und des historischen Gartens.


Wunderschöne alte Postkarten und Ansichten von Chalabre befinden sich auf der site: lepassecompose.com/cpachalabre.htm
(einfach auf die Rubriken klicken und durchstöbern! Viel Spaß!)
Chalabre während der letzten 100 Jahre!

Im Süden des Kercorb erhebt sich ein Höhenrücken, der das Tal von Puivert und Nebias begrenzt. Oberhalb von Nebias gibt es einen phantastischen Aussichtspunkt, von dem aus man bei schönem Wetter weit nach Norden bis in die Montagne Noire blicken kann.
Man hat aber auch ebenso den süd-östlichen Teil des Kercorb vor sich, der im oberen Bild zu sehen ist.
Im unteren Bild sieht man von Norden aus (in der Nähe von Corbiere) ins Kercorb.
Der Aufnahmepunkt des oberen Bild liegt in diesem Photo auf dem entfernten Höhenrücken ganz links.

Die schneebedeckten Berge im Hintergrund sind die über 2300 Meter hohen Monts d´Olmes.

Der Badeort Aulus le Bain liegt in den zentralen Pyrenäen südlich von Saint-Girons.
Er dient als Ausgangsort für eine Wanderung zu einem der schönsten Wasserfälle der Pyrenäen.
Gut ein und eine halbe Stunde Weg und ca. 550 Höhenmeter höher liegt die in drei Stufen fallende Cascade d´Ars. Der obere steile Fall hat eine Fallhöhe von über 60 Metern. Die zweite Stufe mit ca. 20 Metern Falltiefe fächert sich breit auf und bildet den imposantesten Teil. Hier ist die Luft mit Gischt erfüllt. Im dritten Teil fällt das Wasser schließlich über etliche kleinere Katarakte, bevor einige Gumpen weiter unterhalb zum Verweilen einladen.

Der Cirque de Gavarnie ist eines der imposantesten Naturerlebnisse in den Pyrenäen.
Mit ca. 4,5 km im Durchmesser und einer Höhe von 800m über NN an der Basis, ragen die ihn umgebenden Berge über 2000 Meter fast senkrecht in die Höhe.
Der tiefste Wasserfall Europas (423m) wird hier im Cirque von einem in den Bergen gelegenen unterirdischen Gletschersee gespeist.


Nicht erst seit dem Papstbesuch vor wenigen Jahren ist Lourdes in aller Welt als einer der wichtigsten Pilgerorte der Pyrenäen bekannt.
Seit das Hirtenmädchen Bernadette im 19.Jahrh. Marienerscheinungen erfahren hatte, entwickelte sich Lourdes rasant zu einer Hoffnungsstätte kranker Menschen. Über 5 Mio. Menschen besuchen jedes Jahr diesen Kraftort katholischen Glaubens.
Diese Kraft ist deutlich spürbar. Wer nicht selbst kommen kann, schickt Angehörige, die eine der riesigen Kerzen für die Fürbitte entzünden oder etwas von dem Wasser der Quelle in der Grotte mit nach Hause bringen.

Damit diese Pilger ausgerüstet sind, hat sich rund um die Pilgerstätte ein reger Devotionalienhandel etabliert, wo man so ziemlich alles bekommen kann, was es auf diesem Sektor zu kaufen gibt.

Selbst die der katholischen Kirche nahestehenden Organisationen leben hier gut von diesem Geschäft mit den Gebrechen und den Hoffnungen der Menschen und unterhalten eigene Verkaufsstellen.

Doch neben all diesem geschäftlichen Rummel ist die tiefe Gläubigkeit der diese Stätte besuchenden Pilger der prägende Eindruck den Lourdes bei seinen Besuchern hinterläßt.


Ungefähr 30 Kilometer südlich vom Quercorb liegt der Col de Chioula. Mit 1450m ist dieser Pass nicht sehr hoch, doch die Aussicht ist zu allen Jahreszeiten überwältigend.
Entfernt man sich ein wenig von der Straße zum höchsten Punkt des Passes, hat man einen hervorragenden Rundumblick auf Berge mit Höhen bis zu 2800m. Ein Aussichtspunkt mit Bildtafel benennt die Berge, die man sieht.
Von hier oben starten zudem herrliche Höhenwanderwege, welche ohne Schwierigkeiten gut zu laufen sind. Eine gute Wanderkarte (carte bleu 1:50000) und schon kann man tagelang auf den Spuren der Katharer auf alten Schäferwegen nach Süden wandern.

A environ 30 kilomètres au sud du Quércorb se trouve le Col de Chioula. Avec ses 1450 mètres d’altitude, ce col n’est certes pas très haut, mais la vue y est sublime toute l’année. En s’éloignant un peu de la route au sommet du col on a ne excellente perspective sur les monts alentours, dont l’altitude moyenne est de 2800m.
Le point de vue est équipé d’une table d’orientation qui décrit les éléments observables. De là partent plusieurs sentiers de randonnées. Il ne manque qu’une carte touristique (carte bleu 1:50000) pour suivre les traces des cathares sur les anciennes routes des bergers du sud.