
Einen kleinen Einblick in die Umgebung des Quercorb bekommt man auf der Site: http://www.lacaravane.com/campeurs/d_ariege2b.htm
(Die Karte entstammt der site)
Eine andere Fotoreise befindet sich auf der site: http://www.pyrenaen.de/html/fotos_pyrenaen_ariege_1.html
Rivel / Aude - ein Dorf mit 211 Einwohnern - liegt etwas abseits im Quercorb. Ein Abzweig auf dem Weg von Chalabre nach Sainte Colombe sur l’Hers führt über eine schöne Allee zum Dorf.

Die Kapelle Sainte-Cécile auf dem Weg von Rivel nach Puivert hat eine für die Gegend typische Glockenmauer. Glockenguss war vor 150 Jahren auch die Speziallisierung des Dorfes. Hier wurden im Bronzeguss die Kuhglocken für viele Pyrenäengemeinden hergestellt.
Überhaupt war Rivel im 19.Jahrhundert wirtschaftlich sehr rege. Neben den Glockengießern gab es hier Stuhl- (Chaisiers) und Transportbehälterhersteller (Semaliers) und - wie im ganzen Tal der l`Hers - eine Hornkamm-Produktion.
Rivel hat seinen Namen von dem kleinen Bach Riveillou, an dessen Ufer es liegt.
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Rivel /Aude - un village avec 211 habitants - se retrouve un peu à part du Quércorb. Un bifurcation en chemin de Chalabre à Sainte Colombe sur l’Hers mène à travers d’une jolie allée à ce village.
La chapelle Sainte-Cécile, en chemin de Rivel à Puivert, a une mur de cloche qui est typique pour la région. 150 années avant, le village était specialisé à la fonte de cloches. Ici on a produit les sonnailles de bronzes pour beaucoup de communes des Pyrénées.
A coté de la fonte de cloche, il y avait des chaisiers, des semailiers et - comme partout dans la vallée de l’Hers - une production des combre en corne
Le nom Rivel vient de sa petite ruisseau “Riveillou”.
Auf halber Strecke zwischen Chalabre und Puivert liegt das kleine Dorf Villefort mit 87 Einwohnern.
Seinen Namen verdankt es einer befestigten Anlage aus dem 12ten Jahrhundert, welche oberhalb des jetzigen Dorfes auf einem Hügel lag. (Heute ragt neben den wenigen Mauerresten hier die Fernsehantenne empor.) Die kleine Kirche ist im Innenraum im traditionellen Stil bemalt.

(Das Bild entstammt der site: http://www.quercorb.com/villages.php)
En demi-route entre Chalabre et Puivert il y a le petit village Villefort qui compte 87 habitants. Au douxième siècle le village était au-dessous d’une fortification à qui aujourd’hui ne rapelle que les rouines de la mur autour d’une antenne de télévision moderne. L’intérieur de l’église est orné par la peinture traditionelle.

(Das Bild entstammt der site:http://www.cathares.org/puivert.html)
Eine schöne Besichtigungstour der Burg Puivert bietet die site: http://www.cathares.org/puivert.html
Die Steuerung dieser site ist zwar archaisch (am besten gehts mit dem Browsertab “Seite zurückblättern”), dafür vermitteln die Fotos aber einen sehr guten Überblick.

Weitere Informationen über die Geschichte befinden sich auch auf der site: http://lescathares.free.fr/chateau/puivert.html
(leider nur auf französisch)

Chalabre heißt die Hauptstadt dieses “schönen kleinen Landes”, sie ist am Zusammenfluß der drei Flüsse l Hers, le Chalabreil und le Blau gelegen.
Als Bastide erbaut, ist das Zentrum umgeben von einer Platanen gesäumten Allee.
Die Kirche und das Schloß sind aus dem 16ten Jahrhundert.
Mit 1147 Einwohnern ist Chalabre recht beschaulich. Hier hat das Leben der Menschen noch einen anderen Gang. Samstags gibt es einen kleinen Markt, dann kommen die Menschen der Umgebung, um ihre Einkäufe für das Wochenende zu tätigen. Die Menschen stehen zu einem Schwatz zusammen, scherzen oder schimpfen und tauschen Neuigkeiten aus. An den anderen Wochentagen kann es zu bestimmten Zeiten schon mal recht ruhig sein.
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La capitale du Quercorb s’appelle Chalabre. Ici les trois fleuves l’Hers, le Chalabreil et le Blau vont ensemble. Construit comme Bastide, le centre ville est entourée par une allée abordée par des plantanes. L’église et le chateau ont étés crées au 16ème siècle.
Avec 1147 habitants Chalabre est peu imposant. Tout les samedis on organise un petit marché. On y retrouve les gens des environs qui y font leurs courses du week-end. On bavarde, on plaisante, on discute ou on se raconte des nouvelles. Pendant la semaine le village est généralement relativement calme.

Das Dorf Puivert, in seinem Tal mit 14 Weilern und 13 Gehöften auf 500m über NN gelegen, bildet mit 410 Einwohnern die südlichste Gemeinde im Querkorb.
Die Burgruine aus dem 11ten / 12ten Jahrhundert wacht über das Tal.
Die erste Burg wurde im Kreuzzug gegen die Katharer von Simon de Montfort zerstört, die zweite mit ihrem mächtigen Donjon war ein berühmtes Zentrum des Minnesangs.
Einst lag das Dorf um die Burg herum oberhalb eines großen Sees. Als im 13ten Jahrhundert der Seespiegel gesenkt werden sollte, brach der natürliche Damm und der gesammte See floß nach Richtung Norden ab und überschwemmte und zerstörte die dortliegenden Städte (z.B.Mirepoix) und Dörfer. Der heutige kleine See am Ortsrand des heutigen, im 15ten Jahrhundert neu errichtetem Dorf, wurde erst vor ca 40 Jahren von der Gemeinde geschaffen, sehr zur Freude der Schwimmer und Angler.
Tennis, Segelflug, Reiten und Wandern erweitern das Freizeitangebot.
Ein wunderschönes Museum führt in die Geschichte des Quercorb, der Burg Puivert und in das Instumentarium des Mittelalters ein.
Eine kleine Marionettenwerkstatt im “Gîte d’étape de Puivert” lohnt einen Besuch.
Eine kleine Gruppe Dorfbewohner kümmert sich seit wenigen Jahren um die Restauration der kleinen Kapelle “Notre Dames De Bon Secours” am Ortsausgang in Richtung Quillan.
Die Site der Gemeinde mit weiteren Informationen: http://mairie.puivert.chez.tiscali.fr/visit.htm
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Le village Puivert, à 500 mètre altitude, avec ses 14 hameaux et ses 13 fermes forme la commune le plus au sud du Quércorb. Il compte 410 habitants.
Le chateau du 11ème et douxième siècle surveille la vallée.
Le premier chateau a été détruit par Simon de Montfort pendant la croissade contre les cathares. Le deuxième avec son immense donjon était un centre populaire de la poésie courtoise.
Auparavant le village était situé sur la pente autour du chateau et au dessus d’un grand lac. Quand, au 13ème siècle, on voulu baisser le niveau du lac, la digue naturelle cassa et le lac s’ecoula vers le nord. L’eau submergea et détruisit tous les villes et villages, comme entre autres aussi Mirepoix.
Le lac d’aujourd’hui au bord du nouveau village - construit au 15ième siècle - n’éxiste depuis pas plus longtemps que 40 ans. On peut s’y baigner ou pêcher à la ligne.

Herzlich Willkommen sagen Hans-Helmut Forsbach und Heinz Rohé.
Wir möchten Euch in diesem Weblog ein wenig mit einem kleinen Fleckchen Erde bekannt machen, dass im Süden Frankreichs am Rand der Pyrenäen liegt, zwischen oberem Audetal und dem Ariège, zwischen Razès und dem Plateau de Sault.
“Quercorb” (oder auch Kercorb oder Kerkorb geschrieben) ist der Name dieses kleinen Landes und
übersetzt heißt das soviel wie: “Schönes Kleines Ländchen“.
(Es heißt, der Ursprung liegt bei chercorb oder cheircorb, im Lateinischen bei terras de corcorbes; daraus folgt, der Namensursprung hat etwas mit Raben zu tun. Das Wort kann Rabenfelsen oder runder Felsen - wie der Buckel eines Raben - bedeuten, jedenfalls stammt die Bezeichnung von der Burg Querkorb ab, welche in der Gemeinde Corbières auf einem runden Felsen erbaut worden war.
Aber ganz genau weiß man es jedoch nicht.)
Seit fast 30 Jahren haben wir die Geschichte in dieser Region miterlebt, den Niedergang des Gewerbes und der Kleinindustrie, den Bevölkerungsrückgang um 2/3, aber auch die Anstrengungen den Tourismus als Erwerbsgrundlage in dieser Region anzukurbeln.
Wir haben Generationen kommen und gehen sehen.
Wir verdanken den “Alten” unsere Sprache und danken vorallem für die freundliche Aufnahme, welche es uns ermöglichte, uns in diesem Lande zuhause zu fühlen.
Mit diesem Blog möchten wir der Region ein Kleinwenig zurückzugeben.