
Colliour gilt mit Recht als einer der schönsten Orte der Cote Vermeille. Ausgrabungen zufolge existierte er bereits 600 vor Christus und diente in der Antike als Hafen für die nahegelegene Stadt Elne. Im Mittelalter wurde der Ort vielfach befestigt. In und um Colliour befinden sich zahlreiche Befestigungsanlagen aus verschiedenen Epochen. Am prägensten für das Stadtbild sind jedoch die auf einem Felssporn in der Bucht errichtete mallorquinische Königsburg und die ihr gegenüberliegende Wehrkirche, welche den alten Fischerteil des Ortes flankieren.

Die Schönheit des Ortes zog viele Maler an. Matisse, Braque, Dufy, Gris, Picasso und andere lebten einige Zeit in Colliour um zu malen.
Weitere Informationen auf: http://de.wikipedia.org/wiki/Collioure

Der Badeort Aulus le Bain liegt in den zentralen Pyrenäen südlich von Saint-Girons.
Er dient als Ausgangsort für eine Wanderung zu einem der schönsten Wasserfälle der Pyrenäen.
Gut ein und eine halbe Stunde Weg und ca. 550 Höhenmeter höher liegt die in drei Stufen fallende Cascade d´Ars. Der obere steile Fall hat eine Fallhöhe von über 60 Metern. Die zweite Stufe mit ca. 20 Metern Falltiefe fächert sich breit auf und bildet den imposantesten Teil. Hier ist die Luft mit Gischt erfüllt. Im dritten Teil fällt das Wasser schließlich über etliche kleinere Katarakte, bevor einige Gumpen weiter unterhalb zum Verweilen einladen.

Der Cirque de Gavarnie ist eines der imposantesten Naturerlebnisse in den Pyrenäen.
Mit ca. 4,5 km im Durchmesser und einer Höhe von 800m über NN an der Basis, ragen die ihn umgebenden Berge über 2000 Meter fast senkrecht in die Höhe.
Der tiefste Wasserfall Europas (423m) wird hier im Cirque von einem in den Bergen gelegenen unterirdischen Gletschersee gespeist.


Nicht erst seit dem Papstbesuch vor wenigen Jahren ist Lourdes in aller Welt als einer der wichtigsten Pilgerorte der Pyrenäen bekannt.
Seit das Hirtenmädchen Bernadette im 19.Jahrh. Marienerscheinungen erfahren hatte, entwickelte sich Lourdes rasant zu einer Hoffnungsstätte kranker Menschen. Über 5 Mio. Menschen besuchen jedes Jahr diesen Kraftort katholischen Glaubens.
Diese Kraft ist deutlich spürbar. Wer nicht selbst kommen kann, schickt Angehörige, die eine der riesigen Kerzen für die Fürbitte entzünden oder etwas von dem Wasser der Quelle in der Grotte mit nach Hause bringen.

Damit diese Pilger ausgerüstet sind, hat sich rund um die Pilgerstätte ein reger Devotionalienhandel etabliert, wo man so ziemlich alles bekommen kann, was es auf diesem Sektor zu kaufen gibt.

Selbst die der katholischen Kirche nahestehenden Organisationen leben hier gut von diesem Geschäft mit den Gebrechen und den Hoffnungen der Menschen und unterhalten eigene Verkaufsstellen.

Doch neben all diesem geschäftlichen Rummel ist die tiefe Gläubigkeit der diese Stätte besuchenden Pilger der prägende Eindruck den Lourdes bei seinen Besuchern hinterläßt.


Ungefähr 30 Kilometer südlich vom Quercorb liegt der Col de Chioula. Mit 1450m ist dieser Pass nicht sehr hoch, doch die Aussicht ist zu allen Jahreszeiten überwältigend.
Entfernt man sich ein wenig von der Straße zum höchsten Punkt des Passes, hat man einen hervorragenden Rundumblick auf Berge mit Höhen bis zu 2800m. Ein Aussichtspunkt mit Bildtafel benennt die Berge, die man sieht.
Von hier oben starten zudem herrliche Höhenwanderwege, welche ohne Schwierigkeiten gut zu laufen sind. Eine gute Wanderkarte (carte bleu 1:50000) und schon kann man tagelang auf den Spuren der Katharer auf alten Schäferwegen nach Süden wandern.

A environ 30 kilomètres au sud du Quércorb se trouve le Col de Chioula. Avec ses 1450 mètres d’altitude, ce col n’est certes pas très haut, mais la vue y est sublime toute l’année. En s’éloignant un peu de la route au sommet du col on a ne excellente perspective sur les monts alentours, dont l’altitude moyenne est de 2800m.
Le point de vue est équipé d’une table d’orientation qui décrit les éléments observables. De là partent plusieurs sentiers de randonnées. Il ne manque qu’une carte touristique (carte bleu 1:50000) pour suivre les traces des cathares sur les anciennes routes des bergers du sud.